Künstliche Intelligenz
-
KI und die Entkoppelung von Zugang und Kompetenz
Ein ORF-Artikel beschreibt einen Sicherheitsvorfall so, als hätte eine KI selbstständig eine fremde Plattform angegriffen. Der Essay untersucht, wie aus technischen Abläufen ein handelnder Akteur entsteht – und was diese Erzählung mit Verantwortung macht.
-
Sprach-KI als „Cold Reader“
Der Essay beschreibt Sprach-KI als eine Form des „Cold Readers“, die beim Lesen versucht, räumliche, zeitliche und motivationale Kohärenz herzustellen. Er zeigt, wie gerade ihre plausiblen Fehlinterpretationen sichtbar machen können, an welchen Stellen ein Text den Leser zu eigener Rekonstruktion zwingt.
-
Ein Dossier
Der Essay beschreibt, wie aus der Irritation über ein generiertes Video schrittweise ein Dossier entsteht. Er untersucht, wie diese Form Beobachtung von Interpretation trennt und das Schreiben als Mittel gegen vorschnelle Gewissheit nutzt.
-
KI-Modelle und der vertraute Abbruch von Kohärenz
Der Essay beschreibt den plötzlichen Moment, in dem eine zuvor stimmige Zusammenarbeit mit KI-Modellen ihre innere Kohärenz verliert. Er untersucht, warum solche Brüche nicht nur als technisches Versagen erscheinen, sondern als Schwellen, an denen implizite Regeln nicht mehr tragen und explizite Entscheidungen notwendig werden.
-
KI, Kreativität und die Angst vor einer Norm, die nicht existiert
Der Essay untersucht, warum KI-generierte Kunst weniger menschliche Kreativität als die normierten Muster kultureller Mainstream-Produktion infrage stellt. Er fragt, wie viel von dem, was als Individualität und Originalität gilt, tatsächlich aus wiederholbaren Konventionen und dem Bedürfnis nach Bestätigung besteht.
-
Warum KI an einer innen angeschlagenen Tür scheitert
Der Essay untersucht am Beispiel einer innen angeschlagenen Tür, warum bildgenerierende KI funktionale Raumlogik oft nur unzureichend darstellt. Er zeigt, wie semantische Plausibilität und visuelle Wahrscheinlichkeit physikalische Geometrie, Mechanik und konstruktive Abhängigkeiten überlagern.