Selfpublishing
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Eine Leserunde als Resonanzraum
Als ich die Leserunde zu meinem Geschichtenband Ein bisschen daneben ist auch ein Ort gestartet habe, erwartete ich Rückmeldungen zu den Texten: Gefallen, Nicht-Gefallen, einzelne Lieblingsgeschichten, vielleicht Irritationen. Bekommen habe ich etwas anderes: ein genaueres Bild davon, wie unterschiedlich Leserinnen und Leser an ein Buch herantreten, bevor sie überhaupt die erste Seite lesen. Am Ende…
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Wenn Buchstaben Löcher bekommen
Der Essay beschreibt, wie minimale Druckfehler in einzelnen Buchstaben die ruhige Gestaltung von *Nähe unter Druck* stören. Er untersucht, wie sich typografische Arbeit im Self-Publishing von kontrollierter Gestaltung zu einer Annäherung an einen technisch nur begrenzt beherrschbaren Druckprozess verschiebt.
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Zentrierung
Diese Website ist nicht neu im Sinn eines Neubeginns. Viele Texte, Projekte und Spuren hier waren bereits da. Sie stammen aus früheren Arbeitsphasen, aus anderen Kontexten, aus einer Website, die anders gebaut war. Neu ist nicht das Material, sondern der Bezugspunkt. Die Seite ist jetzt ein Sammelbecken für meine Autorenprojekte. Sie ist auf mich als…
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Zur Neuauflage von Darknet-Alpträume
Der Essay beschreibt, wie die geplante Titeländerung von *Darknet-Alpträume* an der bibliografischen Logik der ISBN scheitert und dadurch eine eigenständige Neuauflage entsteht. Er zeigt, wie eine technische Systemgrenze den Blick auf Werkidentität, Iteration und die Gültigkeit früherer Fassungen verändert.
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Licht und Schatten im Leben eines Selfpublishing-Autors
Der Essay beschreibt Selfpublishing als Spannung zwischen großer gestalterischer Freiheit und begrenzter Kontrolle über Plattformen, Metadaten und Vertriebsprozesse. Er zeigt, wie Autonomie dort an Systemgrenzen stößt, wo Autorinnen und Autoren Verantwortung tragen, ohne technische Abläufe unmittelbar steuern zu können.
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Wie viel Licht braucht Orientierung?
Eine Notiz über Klang, Dämmerung und das Schreiben zwischen zwei Projekten. Ich wollte wissen, wie still ein Wald wirklich ist, bevor der Tag beginnt.Wie weit Geräusche tragen, wenn vollkommene Stille herrscht.Wie früh das Auge merkt, dass Licht kommt – noch bevor die Sonne sichtbar wird. Mit jedem Schritt verschiebt sich die Grenze zwischen Dunkel und…
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Nachklang zur Leserunde – Becca hat noch viel zu erzählen
Ein Monat gemeinsames Lesen, Diskussionen, Fragen und Antworten. Danke für eure Zeit, eure Gedanken – und dafür, dass ihr Leser:innen euch auf Becca eingelassen habt. Leserunden sind kleine Labore.Man sieht, was gemeinsam ist, aber auch wie Texte unterschiedlich wirken – und wo sie überfordern. Solche Rückmeldungen sind ein Spiegel für mich, machen mir Unbewusstes klar…
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Wie eine Karte entsteht
Bevor Worte ihren Platz finden, muss ich wissen, wohin sie gehen können.Manchmal beginnt das Schreiben nicht mit einem Satz, sondern mit einer Linie. Für das neue Manuskript zeichne ich gerade eine Landschaft, drei Kilometer auf drei.Zuerst nur Raster, Wasserläufe, Straßen – später Häuser, Schatten, Geräusche.Alles wächst schrittweise, Schicht für Schicht, bis die Karte atmet. Diese…
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Wenn ein Einsatz kein Ende kennt – Leserfragen zu „Darknet-Alpträume“
In der LovelyBooks-Leserunde kam immer wieder eine Frage auf: Warum endet Darknet-Alpträume so offen?Zwei Beiträge haben das besonders deutlich gemacht – und boten mir Gelegenheit, über die Struktur der Serie zu sprechen. Casaplanca schrieb:„Becca tat mir zum Schluss furchtbar leid … Mir fehlt hier wirklich ein Abschluss, wenigstens zu diesem Einsatz.“ Dieser Tag endet ohne…
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Als Becca Gestalt annahm
Die Leserunde ist für mich mindestens so spannend wie für die Leser:innen.Als ich Darknet-Alpträume schrieb, kannte ich Becca noch gar nicht – ich wusste nicht einmal ihren Namen. Ich war bloß Beobachter an diesem einen Tag in ihrem Leben – habe sie begleitet, mit ihr gezittert, sie angefleht und mit ihr gelitten. Erst während des…