Schreiben & Redigieren
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Wenn aus einem Thriller eine Erzählung wird
Der Text beschreibt, wie sich *Im Einsatz* bei der Überarbeitung von einem stärker als Thriller angelegten Projekt zu einer Erzählung verschoben hat. Er zeigt, wie Titel, Gattungsbezeichnung und Klappentext den Lesevertrag verändern und den Blick von der Eskalation auf den Zustand der Figur lenken.
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Laura Gruber als Figur beschädigter Handlungsfähigkeit
Der Essay untersucht Laura Gruber aus *Im Einsatz* als Figur, deren Handlungsfähigkeit zugleich körperlich, sozial und institutionell beschädigt ist. Er zeigt, wie Opferrolle, Polizeifunktion, Gewalt, Verletzung und banale Körperlichkeit gleichzeitig wirksam bleiben, ohne sich zu einer eindeutigen Identität aufzulösen.
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Das Ei als letzte Instanz der kategorialen Beruhigung
Der Essay untersucht die Dialogminiatur *Die Koksnase als kategoriales Problem* als komische Versuchsanordnung zwischen Vater, Sohn und Frühstückstisch. Er zeigt, wie eine scheinbar einfache Begriffsklärung in kategoriale Unruhe kippt und schließlich nicht sprachlich gelöst, sondern durch die Rückkehr zum Ei beendet wird.
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Die Zombietaube als Spiegel der Angst vor uns selbst
Der Essay untersucht die Zombietaube Trude als Grenzfigur zwischen Leben und Tod, Tier und Monster, Bedürftigkeit und Bedrohung. Er zeigt, wie Hunger, Verfall und Wahrnehmung vertraute Kategorien destabilisieren und damit auch die Frage, welche Körper als schutzwürdig gelten.
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Warum es jetzt englische Texte auf dieser Website gibt
Der Essay erklärt, warum auf der zuvor ausschließlich deutschsprachigen Website inzwischen auch englische Texte erscheinen. Er beschreibt Übersetzung nicht als wortgetreue Übertragung oder Internationalisierungsstrategie, sondern als erneutes Schreiben in einem zusätzlichen Sprach- und Wahrnehmungsraum.
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Warum mein Schreiben blockiert war – und warum das Problem nicht im Text lag
Der Essay beschreibt eine Schreibblockade, deren Ursache nicht in einzelnen Sätzen oder Szenen lag, sondern in einem inkohärenten Handlungssystem. Er zeigt, wie klare Abläufe, Zuständigkeiten und begrenzte Handlungsoptionen einer Figur das Schreiben wieder möglich machen.
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Vom falschen Übergang zum richtigen Bruch
Der Essay beschreibt die Überarbeitung eines vermeintlich zu harten Kapitelschnitts, der sich zunächst wie eine fehlende Verbindung anfühlte. Er zeigt, wie die Lösung nicht in einer zusätzlichen Übergangsszene lag, sondern in einem klar gesetzten Bruch zwischen zwei Zuständen der Figur.
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Wie Handlung aus Figur und Situation entsteht
Der Essay beschreibt eine Schreibweise, bei der Handlung nicht aus einem vorab geplanten Plot, sondern aus der Wechselwirkung zwischen Figur, Situation und begrenzten Handlungsmöglichkeiten entsteht. Er zeigt, wie Szenarien Bedingungen setzen, Figuren darauf reagieren und sich daraus Schritt für Schritt eine Geschichte entwickelt.
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Sprach-KI als „Cold Reader“
Der Essay beschreibt Sprach-KI als eine Form des „Cold Readers“, die beim Lesen versucht, räumliche, zeitliche und motivationale Kohärenz herzustellen. Er zeigt, wie gerade ihre plausiblen Fehlinterpretationen sichtbar machen können, an welchen Stellen ein Text den Leser zu eigener Rekonstruktion zwingt.
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Schreiben ist Nähe. Redigieren ist Distanz.
Der Essay beschreibt Schreiben als einen Zustand großer Nähe zur Wahrnehmung und Redigieren als bewusste Distanz zum entstandenen Text. Er zeigt, warum Überarbeitung nicht durch stärkere Sprache, sondern durch Streichen, Präzisierung und Vertrauen in die Szene entsteht.